Inter Mailand trauert um langjährigen Spieler und „ewigen Champion“ Mario Corso

Mario Corso, ein Schlüsselspieler des „Grande Inter“, das in den 1960er-Jahren zweimal den Pokal der europäischen Meistervereine gewann, ist im Alter von 78 Jahren gestorben.

Mario Corso (Mitte) setzt beim Hinspiel des Europapokal-Halbfinales 1965 gegen Liverpool zum Kopfball an.
Mario Corso (Mitte) setzt beim Hinspiel des Europapokal-Halbfinales 1965 gegen Liverpool zum Kopfball an. ©Getty Images

Der in Verona geborene Mittelfeldspieler trug das Trikot von Inter Mailand von 1957 bis 1973. Während seiner langen Zeit mit den Nerazzurri gewann Corso viermal den Meistertitel, zweimal den Europapokal (1963/64 und 1964/65) und zweimal den Europa/Südamerika-Pokal und erzielte wettbewerbsübergreifend in 502 Spielen 94 Tore.

Er hängte seine Fußballschuhe 1975 nach zwei Spielzeiten beim CFC Genua an den Nagel, wechselte ins Coaching und kehrte 1985/86 zu Inter zurück.

Bei seinen 23 Einsätzen für die italienische Nationalmannschaft erzielte er vier Tore für sein Land und wurde für seine Freistöße und Flanken „der linke Fuß Gottes“ genannt. Der ehemalige Inter-Präsident Massimo Moratti sagte: „Mario war der einzige Spieler, den Pelé gerne in seinem brasilianischen Team gehabt hätte. Die heutigen Jungen können sich also vorstellen, welche Klasse er hatte. Er war mein Lieblingsspieler im Team von Grande Inter.

„Mario Corso, ein ewiger Champion von unendlicher Klasse, ist gestorben. In einem Team, das eine ganze Ära prägte, begeisterte er mit seinem linken Fuß die Welt“, so der Verein in seiner Stellungnahme. „Alle unsere Gedanken und unser Mitgefühl gehen in dieser schwierigen Zeit an seine Familie.“