Stjarnan dank Inter auf Wolke sieben

"Es fühlt sich so an, als würden wir uns immer noch im siebten Himmel befinden", sagte Stjarnans Trainer Rúnar Páll Sigmundsson über das attraktive Play-off-Los FC Internazionale Milano.

Stjarnan trifft in den Play-offs auf Inter
Stjarnan trifft in den Play-offs auf Inter ©Eva Björk

"Es fühlt sich so an, als würden wir uns immer noch im siebten Himmel befinden", jubilierte Trainer Rúnar Páll Sigmundsson nach der Landung in Island, schließlich trifft seine Stjarnan-Truppe in den Play-offs auf den FC Internazionale Milano.

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Das am schlechtesten platzierte Team, das in dieser Saison noch im Europapokal vertreten ist, schaltete am Donnerstagabend dank eines torlosen Unentschiedens in Polen sensationell KKS Lech Poznań aus, aber der Klub aus Gardabaer konnte nach der Landung gleich weiterfeiern, da sich im nächsten Duell der dreimalige UEFA-Pokal-Sieger Inter die Ehre geben wird.

"Wir hörten die Neuigkeiten nach der Landung und feierten wie verrückt", sagte Sigmundsson. "Wir sind sehr glücklich, gegen solch einen großen Klub spielen zu können. Das ist großes Kino für jeden in Stjarnan und sehr aufregend."

Stjarnan hat bereits drei Runde überstanden und zuvor Bangor City FC aus Wales sowie Motherwell FC aus Schottland ausgeschaltet, ehe Lech dran glauben musste. "Viele haben uns gegen die Klubs, gegen die wir bislang gespielt haben, keine Chance gegeben, und das wird sich [gegen Inter] nicht ändern", erklärte Sigmundsson.

"Sie werden uns gewaltig unter Druck setzen, so wie die anderen Vereine auch, aber wir können ihnen das Leben schwer machen. Es ist nicht leicht für jeden Klub, gegen eine disziplinierte und gut organisierte Abwehr antreten zu müssen, aber natürlich könnte uns Inter auch vom Platz schießen."

Stürmer Veigar Páll Gunnarsson träumt bereits vom Rückspiel in Mailand. "Das war eine unglaubliche Erfahrung für uns und jetzt spielen wir im San Siro", sagte der 34-jährige frühere Nationalspieler. "Der Mannschaftsgeist wird großartig sein. Wir wollten entweder einen großen Verein oder einen Klub wie Sheriff aus Moldawien, um bessere Chancen auf das Weiterkommen zu haben. Mit Stjarnan, meinem Jugendklub, gegen ein Team [wie Inter] zu spielen, da ist ein Traum wahr geworden."

Javier Zanetti, früherer Inter-Kapitän und jetziger Vizepräsident, erklärte gegenüber UEFA.com bei der Auslosung in Nyon. "Das war mein Debüt bei einer Auslosung als Inter-Direktor und ich bin glücklich", sagte er. "Dieser Wettbewerb bedeutet uns viel und wir wollen bis ins Finale kommen. Wir werden keinen Gegner unterschätzen, weil in Europa alle Teams gefährlich sind. Unser Gegner hat in diesem Wettbewerb bereits drei Runden absolviert, deshalb sind sie natürlich besser in Form als wir."

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