Qualifikation für die Women's EURO nimmt Fahrt auf

Am Wochenende startet die Qualifikation für die UEFA Women's EURO 2013, UEFA.com stellt Ihnen die sieben Gruppen vor.

Qualifikation für die Women's EURO nimmt Fahrt auf
Qualifikation für die Women's EURO nimmt Fahrt auf ©Getty Images

Am Wochenende startet die Qualifikation für die UEFA Women's EURO 2013, auch die vier Halbfinalisten des Jahres 2009 treten dann in Aktion. UEFA.com stellt Ihnen die sieben Gruppen vor, aus denen die Gruppensieger und der beste Gruppenzweite den Sprung zur Endrunde nach Schweden schaffen, für die die Gastgeber automatisch qualifiziert sind. Außerdem spielen die restlichen sechs Gruppenzweiten in Play-off-Duellen die letzten drei Plätze für die Endrunde aus.

Gruppe 1
Italien und Russland, die beide bei der UEFA Women's EURO 2009 in Finnland den Sprung ins Viertelfinale schafften, sind die Gruppenfavoriten. Mit dabei auch Polen, das die Play-offs zur FIFA-WM 2011 nur denkbar knapp verpasste. Italien startet am Samstag in Bosnien und Herzegowina, Russland gastiert vier Tage später in Polen. Griechenland und die EJR Mazedonien starten erst im Oktober.

Gruppe 2
Deutschland hat seit 1999 jedes Qualifikationsspiel gewonnen und strebt nun den sechsten Titel in Folge an. Nach dem frühen Aus bei der WM im eigenen Land ist die Mannschaft im Umbruch, verdiente Spielerinnen wie Birgit Prinz und Kerstin Garefrekes haben ihre Karriere beendet. Im ersten Spiel geht es gegen die Schweiz, die zuletzt immerhin die WM-Play-offs erreicht hat. Nicht zu verachten sind auch die Spanierinnen, die in der Türkei starten. Kasachstan und Rumänien dürften in dieser Gruppe nicht viel zu bestellen haben.

Gruppe 3
Island, das 2009 erstmals an einer Endrunde teilnahm, ist mit einem 6:0-Sieg gegen Bulgarien in diese Qualifikation gestartet, doch das wohl wichtigste Spiel steht am 17. September auf dem Programm, wenn Norwegen nach Island reist. Belgien, Nordirland und das enorm verbesserte Ungarn sind auch noch mit dabei.

Gruppe 4
Frankreich, 2009 im Viertelfinale, beendete die WM auf Platz 4, und muss erstmal auf Reisen gehen. In Israel gewannen die Französinnen am Mittwoch mit 5:0, jetzt geht es in die Republik Irland. Während die Irinnen in Wales starten, steigen die Schotten, der schärfste Konkurrent Frankreich, erst im Oktober in Israel ins Geschehen ein.

Gruppe 5
Zwei Endrundenteilnehmer von 2009 sind hier mit dabei, Finnland und die Ukraine. Im einzigen September-Spiel tritt die Ukraine in Estland an, das in Belarus schon mit 1:2 verloren hat. Die Slowakei komplettiert eine der drei Fünfer-Gruppen.

Gruppe 6
England schlug 2009 im Halbfinale die Niederlande und auch diesmal kommt es zu diesem Duell. Beide spielen in diesem Monat auch noch gegen Serbien, die Engländer empfangen danach Slowenien auf der Insel. Kroatien vervollständigt diese Gruppe.

Gruppe 7
Dänemark schied 2009 schon in der Gruppenphase aus und würde dies gerne verbessern, zumal das Team auch bei der WM schon in den Play-offs scheiterte. Los geht es für die Dänen in Armenien. Außerdem in dieser Gruppe: Portugal, die Tschechische Republik und Österreich. Die starten am 17. September in Vöcklabruck gegen die Tschechen in die Qualifikation.