Island und Serbien glänzen

Während Titelverteidiger Deutschland mit einem 4:1 gegen die Schweiz in die EM-Qualifikation startete, holte Serbien ein beachtliches 2:2 gegen England und Island einen 3:1-Sieg gegen Norwegen.

Fatmire Bajramaj (rechts) steuerte zwei Tore zu Deutschlands 4:1-Sieg bei
Fatmire Bajramaj (rechts) steuerte zwei Tore zu Deutschlands 4:1-Sieg bei ©osdp

Deutschland startete mit einem 4:1-Sieg gegen die Schweiz in die Qualifikation zur UEFA-Europameisterschaft für Frauen 2013, dagegen gab es Dämpfer für England und Norwegen.

Die DFB-Damen stehen damit allerdings nicht an der Spitze der Gruppe 2, da Spanien in der Türkei gleich mit 10:1 gewann. Rumänien, am Mittwoch in der Schweiz zu Gast, setzte sich in Kasachstan mit 3:0 durch.

England, vor zwei Jahren Deutschlands Finalgegner in Helsinki, kam in Serbien nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Die Gäste lagen nach Toren von Rachel Yankey und Sophie Bradley schon mit 2:0 in Führung, doch Danka Podovac und Vesna Smiljković tief in der Nachspielzeit retteten den Serbinnen den Punktgewinn. Am Mittwoch trifft Serbien auf die Niederlande, England am Tag danach auf Slowenien.

Island steht nach dem 3:1-Sieg gegen Norwegen an der Spitze der Gruppe 3, Hólmfrídur Magnúsdóttir (2) und Margrét Lára Vidarsdóttir trafen schon in den ersten 32 Minuten. Belgien, am Mittwoch in Reykjavik zu Gast, setzte sich gegen Ungarn, den nächsten Gegner von Norwegen, mit 3:2 durch.

In der Gruppe 1 kam Italien zu einem knappen 1:0-Erfolg über Bosnien und Herzegowina, Alice Parisi markierte per Strafstoß das goldene Tor. In der Gruppe 7 verbuchte Portugal einen 8:0-Sieg in Armenien, während sich Österreich und die Tschechische Republik mit einem 1:1-Unentschieden trennten. Marlies Hanschitz machte den Ausgleich für die ÖFB-Frauen. In der Gruppe 4 gewann die Republik Irland mit 2:0 in Wales und steht damit wie Frankreich bei drei Punkten.

Die Gruppensieger und der Gruppenzweite mit der besten Bilanz gegen die besten fünf Teams der jeweiligen Gruppe qualifizieren sich automatisch für die Endrunde in Schweden, die übrigen Tabellenzweiten spielen in Play-offs um die restlichen drei Plätze.

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